Anfang September fand im CORPUS FPL 2025, die 35. Internationale Konferenz über feldprogrammierbare Logik und Anwendungen, statt. Fünf Tage lang trafen sich die internationalen Spitzenvertreter aus dem Bereich der Entwicklung konfigurierbarer Chips in den hellen und geräumigen Kongresseinrichtungen des CORPUS Congress Centre. Nele Mentens, Professorin für Angewandte Kryptografie und Datensicherheit am Leiden Institute of Advanced Computer Science (LIACS), blickt als Auftraggeberin mit Stolz auf eine erfolgreiche Ausgabe zurück: „Der Veranstaltungsort war perfekt für das, worum es bei dieser Konferenz geht: Wissen teilen und sich treffen.“
Eine weltweite Gemeinschaft zusammengebracht
Von Montag, dem 1. bis Freitag, dem 5. September organisierte die Universität Leiden die 35.Internationale Konferenz über feldprogrammierbare Logik und Anwendungen, eine jährlich stattfindende akademische Konferenz, die jedes Mal in einem anderen europäischen Land abgehalten wird. Forscher aus Nordamerika, Asien und ganz Europa reisten in die Niederlande, um ihre neuesten Erkenntnisse zu präsentieren. Dem akademischen Programm ging ein umfangreicher Auswahlprozess voraus. „Forscher konnten Papers einreichen, woraufhin unser Programmkomitee die vielversprechendsten Beiträge auswählte”, erklärt Nele Mentens. „Während der Konferenz imCORPUS Congress Centrewurden diese Papers präsentiert.”
Fünf Tage mit Workshops, Wissensaustausch und Networking
Die 35. Ausgabe der FPL-Konferenz verzeichnete fast 200 Einzelanmeldungen, ergänzt durch Teilnehmer, die sich vor Ort anmeldeten. Diese Besucher erwartete eine sorgfältig zusammengestellte Woche. Der Montag und Dienstag standen im Zeichen von vertiefenden Workshops, die meist von Unternehmen oder Universitäten organisiert wurden. „Diese Workshops waren Sitzungen zu sehr spezifischen Themen, die zum übergeordneten Thema der Konferenz passten. Einige Teilnehmer kamen speziell für diese Workshops, andere nahmen nur am Plenarprogramm in der zweiten Hälfte der Woche teil oder blieben für das gesamte Programm“, erzählt Nele Mentens. Am Mittwoch begann das Plenarprogramm mit Vorträgen, Vorführungen und Networking-Aktivitäten. Vor allem die Demo-Nacht am Mittwochabend wurde zu einem unerwarteten Publikumsmagneten: „Es war so ein Erfolg, dass CORPUS uns sogar mehr als eine Stunde länger als geplant weitermachen ließ. Dabei waren sie sehr flexibel.”
CORPUS als Ort, der Begegnungen fördert
Für die Universität Leiden war CORPUS kein Unbekannter. Die Organisation hatte dort bereits zuvor Veranstaltungen zur vollsten Zufriedenheit organisiert. „Wir wussten also bereits, dass es ein sehr schöner Ort für eine akademische Veranstaltung ist“, so Nele Mentens. „Für uns ist es sehr wichtig, dass es neben den Räumlichkeiten für die verschiedenen Präsentationen auch einen angenehmen Raum zum Netzwerken gibt. Die Lounge von CORPUS ist hell, offen und einladend. Die Tatsache, dass alle Teile der Veranstaltung auf derselben Etage stattfinden konnten, war ein großer Mehrwert. Wir haben sowohl einen Plenarsaal für 200 Teilnehmer als auch verschiedene konfigurierbare kleinere Räume für 50 bis 100 Personen für die Workshops in den ersten Tagen genutzt.“
Zusammenarbeit, die stimmt: flexibel, transparent und persönlich
Nele Mentens lobt die Zusammenarbeit mit dem Team von CORPUS. „Alles verlief reibungslos. Wir haben einmal vorbeigeschaut, um Dinge zu besprechen, und von diesem Moment an hat das Team aktiv mitgedacht. Sie waren flexibel, transparent in Bezug auf Preise und Möglichkeiten und sehr angenehm in der Kommunikation.“ Während der Veranstaltung gab es kontinuierliche Unterstützung. „Es waren immer Mitarbeiter von CORPUS vor Ort – Techniker, Catering-Mitarbeiter oder jemand, den man direkt anrufen konnte. Das schafft viel Vertrauen.“
Gastfreundschaft und Catering: Rundum versorgt
Die Teilnehmer wurden fünf Tage lang gut versorgt. CORPUS sorgte für alle Mittagessen, Kaffeepausen und durchgehend für Kaffee, Tee und Wasser. „Es war schön, dass die Teilnehmer bei ihrer Ankunft sofort einen Kaffee trinken konnten“, erzählt Nele Mentens. Darüber hinaus gab es mehrere Empfänge, darunter einen Eröffnungsempfang mit Walking Dinner am Abend vor dem Plenarprogrammundeinen zusätzlich geplanten Empfang mit Snacks während der beliebten Demo-Nacht am Mittwoch. Am Donnerstagabend speiste die Gruppe gemeinsam an einem externen Ort, sodass sie auch das Zentrum von Leiden genießen konnte.
Viele Komplimente für die Organisation
Die Reaktionen der Teilnehmer waren durchweg positiv. „Wir haben viele Komplimente für die Organisation erhalten“, sagt Nele Mentens. „Die Kombination aus Programm, Atmosphäre und Veranstaltungsort machte diese Ausgabe zu einem großen Erfolg.“ CORPUS bietet genau das, was eine internationale akademische Konferenz braucht: Raum, Gastfreundschaft und den idealen Rahmen für den Austausch miteinander.
Text: Mahlee Plekker
Fotos: Doktorand Roozbeh Siyadatzadeh